Visuelle Sprache

Chapter 6

Slides

HAWK SS25 Visuelle Sprache (PDF)


Farbgestaltung in Interfaces

Zwei Grundprinzipien

  1. Begrenze dich selbst – Anstatt eine beliebige Farbpalette zu verwenden, erstelle ein sehr begrenztes Set an Farben und nutze nur diese. Wenn du an Grenzen stößt, erstelle Abstufungen deiner gewählten Farben, anstatt neue Farbtöne hinzuzufügen.

  2. Denke über die Bedeutung von Farben nach und warum du sie wählst – Also nicht nur “weil ich sie mag” oder “weil sie einem visuellen Trend folgen” (ästhetische Aspekte), sondern auch was ihre Bedeutung und ihre Rolle oder Funktion in einem System ist. Gib deinen Farben sprechende Namen, die dabei helfen, ihnen Bedeutung zu geben und die zudem ein guter Weg sind, eine Farbe als “Design Token” in einem späteren Design System wiederverwenden zu können.


Aufgabe

Die für den eigenen Ansatz richtige visuelle Sprache im Team abstimmen. Screenshots von bestehenden Apps zeigen, ein Moodboard erstellen – die Richtung so vermitteln, wie es am besten passt.

Dabei immer fragen: Warum spricht ein gewähltes Beispiel wohl die gewählte visuelle Sprache? Nicht nur über persönliche Vorlieben oder Geschmack bewerten, sondern sachliche Argumente finden. Und dasselbe gilt für die eigene gewählte Richtung: Warum wurde diese Richtung gewählt, welche Ziele werden damit verfolgt, was ist der Kontext der Entscheidung?


Color – Material Design 3: Personal Color Schemes

Designing with Meaningful Color (die erwähnten Tools sind veraltet, aber die Herleitung passt weiterhin)

Comprehensive Color Design Resources for Interaction Design Students (KI-generierte Ressourcensammlung)

Mascot – COUNTERPRINT (Buchempfehlung zum Thema Maskottchen im Design)